Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Familiennachzug zu deutschen Staatsangehörigen

01.11.2021 - Artikel

Die Antragstellung in der Visastelle der Botschaft muss persönlich und unter Vorlage folgender Unterlagen erfolgen. Alle geforderten Dokumente sind im Original und mit zwei gut lesbaren Kopien vorzulegen. Alle Dokumente müssen mit einer deutschen Übersetzung vorgelegt werden.

  • vollständig ausgefülltes Antragsformular
  • gültiger Reisepass (noch für mindestens sechs Monate gültig)
  • Fotokopie der Seite 2 des Reisepasses des Antragstellers
  • biometrisches Passfoto
  • Heiratsurkunde. Tunesische Dokumente müssen durch die zuständige Bezirksregierung, das tunesische Außenministerium beglaubigt und die Botschaft legalisiert werden und ins Deutsche übersetzt sein.
  • Scheidungsurteil (falls einer der Ehepartner vorher verheiratet war). Tunesische Dokumente müssen durch die zuständige Bezirksregierung, das tunesische Außenministerium beglaubigt und die Botschaft legalisiert werden und ins Deutsche übersetzt sein.
  • Kopie des Reisepasses oder Personalausweises der / des deutschen Ehegatten / Ehegattin
  • Aktuelle Meldebescheinigung der / des deutschen Ehegatten / Ehegattin nicht älter als sechs Monate 
  • Nachweis von Grundkenntnissen der deutschen Sprache (Niveau A1) des Antragstellers (akzeptiert werden Zertifikate ALTE-zertifzierter Sprachtester: Goethe-Institut, ÖSD, telc gGmbH, TestDaF)

Diese Liste ist nicht abschließend. Zusätzliche Nachweise können im Rahmen der Antragsüberprüfung von der Botschaft nachgefordert werden. Die Vorlage aller geforderten Unterlagen garantiert nicht die Erteilung des Visums. Es bleibt dem Antragsteller unbenommen, weitere, seinen Antrag unterstützende Unterlagen beizufügen.

„Bei Kontaktanbahnung – insbesondere auch via Internet und soziale Netzwerke – sind Zurückhaltung und umsichtiges Verhalten dringend geboten, da missbräuchliche Absicht nicht ausgeschlossen werden kann. Aufgrund sich häufender Fälle dieser Art in Tunesien wird zu besonderer Vorsicht bei Eheversprechungen geraten.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass eine Eheschließung nicht automatisch zur Erlangung eines Aufenthaltstitels für die Bundesrepublik Deutschland führt.“


nach oben