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Deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Tunesien

03.02.2020 - Artikel

Deutschland und Tunesien arbeiten seit den 1960er Jahren entwicklungspolitisch zusammen. Das Interesse an der Stabilisierung der Region in unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa ist groß.


Logo - deutsch-tunesische Zusammenarbeit
Logo - deutsch-tunesische Zusammenarbeit© Botschaft Tunis

Deutschland und Tunesien arbeiten seit den 1960er Jahren entwicklungspolitisch zusammen. Das Interesse an der Stabilisierung der Region in unmittelbarer Nachbarschaft zu Europa ist groß. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit mit Tunesien ist daher auf eine aktive Unterstützung des Landes bei der demokratischen und wirtschaftlichen Transformation ausgerichtet. Im Rahmen der deutsch-tunesischen Reformpartnerschaft werden wirtschaftspolitische Reformen in den Bereichen Banken- und Finanzsektor sowie öffentliche Verwaltung technisch begleitet und finanziert. Diese Partnerschaft ist geprägt durch einen offenen Dialog auf Augenhöhe und nach dem Motto „Fördern und Fordern“. Die Reformpartnerschaft trägt somit zur Umsetzung der von Tunesien definierten Reformziele im Rahmen des „Compact with Africa“ bei.

Um den Prozess der friedlichen Transformation zu unterstützen, hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Zusagen für Tunesien nach der Revolution deutlich erhöht. Allein in den letzten drei Jahren (2017-2019) hat die Bundesregierung der Tunesischen Republik Entwicklungsgelder in Höhe von 1 Milliarde Euro zugesagt. Hinzu kommen im Rahmen der Reformpartnerschaft abhängig von Reformmaßnahmen in Aussicht gestellte Reformfinanzierungen in Höhe von 600 Mio. Euro sowie an Reformen im Wassersektor gebundene Förderkredite der KfW Entwicklungsbank in Höhe von 300 Mio. Euro.


Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf folgende Schwerpunkte:

Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Verwaltungsreform/Dezentralisierung

Wasser

sowie im Gestaltungsspielraum Erneuerbare Energien und Energieeffizienz .                 

Die Bereiche Beschäftigungsförderung und Ausbildung werden als Querschnittsthema in allen Maßnahmen berücksichtigt. Entsprechende Projekte werden insbesondere in den strukturschwachen Regionen im Hinterland gefördert, um vor Ort Perspektiven zu schaffen und Fluchtursachen zu mindern.       


Weitere Informationen:









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