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Beglaubigung von Kopien

29.01.2021 - Artikel

Konsularbeamte können die Übereinstimmung von Kopien mit dem Originaldokument bestätigen. Die vorgelegte Kopie muss demnach vollständig mit dem Originaldokument übereinstimmen. Eine Aussage über die Echtheit des Dokuments wird durch eine Kopienbeglaubigung nicht getroffen.


1. Ablauf

Terminvereinbarung:

Der Antrag auf Beglaubigung von Kopien muss beim externen Dienstleister der Botschaft, VFS Global, eingereicht werden. Informationen zur Terminvereinbarung bei VFS Global finden Sie unter https://visa.vfsglobal.com/tun/en/deu/legalization. Die eigentliche Beglaubigung wird anschließend von der Deutschen Botschaft in Tunis durchgeführt.

Vorzulegende Unterlagen:

  • gültiger Reisepass oder Personalausweis.
  • das Originaldokument.
  • die gewünschte Anzahl an einfachen Kopien, die beglaubigt werden soll.

Bevollmächtigung Dritter:

Der Antrag auf Beglaubigung von Kopien von Urkunden muss durch den Urkundeninhaber oder eine von ihm schriftlich bevollmächtigte Person persönlich bei VFS Global eingereicht werden. Bevollmächtigte müssen zusätzlich folgende Unterlagen vorlegen:

  • eine schriftliche und signierte formlose Vollmacht der/des Urkundeninhabers/-in auf Deutsch oder Französisch (die Unterschrift muss nicht von einer amtlichen Stelle beglaubigt sein).
  • eine Kopie des Passes bzw. Personalausweises des Urkundeninhabers mit dessen Unterschrift.

Bei Zweifeln an der Echtheit der Vollmacht oder Unterschrift kann die Beglaubigung der Unterschrift nachgefordert werden.


Weitere wichtige Hinweise:

Eine Beantragung auf dem Postweg ist nicht möglich.

Pro Person und Termin können maximal fünf Dokumente bzw. Dokumentenstapel mit jeweils maximal zehn Seiten zur Legalisation und Beglaubigung eingereicht werden.

Kopien von offiziellen tunesischen Dokumenten können nur dann beglaubigt werden, wenn sie vorher durch die Botschaft legalisiert wurden (siehe Merkblatt „Legalisation“). Tunesische schulische und akademische Urkunden (Abiturzeugnisse, Hochschulabschlüsse, Notenaufstellungen usw.) sowie Übersetzungen werden von der Deutschen Botschaft in Tunis weder legalisiert noch werden Kopien dieser Dokumente beglaubigt.

Deutsche Übersetzungen der Dokumente müssen bei Beantragung der Beglaubigung von Kopien nicht vorgelegt werden.

2. Gebühren

 Für die Beglaubigung einer Unterschrift wird eine Gebühr fällig. Diese richtet sich nach der Seitenanzahl des Dokuments sowie nach der Sprache, in der das Dokument verfasst wurde. Für die Beglaubigung von Kopien mit lateinischen Schriftzeichen (z. B. deutsche oder französische Dokumente) wird eine Gebühr von mindestens 10 € fällig. Für die Beglaubigung von Kopien mit nichtlateinischen Schriftzeichen (z. B. arabische Dokumente) wird eine Gebühr von mindestens 15 € fällig. Zu zahlen ist die Gebühr bei Antragstellung bar in tunesischen Dinar zum jeweils aktuellen Wechselkurs der Zahlstelle der Botschaft.

Zusätzlich muss bei Abgabe der Dokumente beim externen Dienstleister VFS Global eine Servicegebühr entrichtet werden. Diese ist nicht erstattbar. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite von VFS Global. 

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