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Deutschland erhöht bilaterale Leistungen für tunesisches COVID-19-Management auf insgesamt über 94 Mio. Euro

Covid-19 crisis at field hospital in Ezzahra

Covid-19 crisis in Ezzahra, Tunisia, on July 25, 2021. In order to help and relieve the health system in Tunisia during this period of the Covid crisis, Rayen Hamzaoui, the young mayor of Ezzahra, in the southern suburbs of Tunis, has set up a country hospital with around twenty beds. By soliciting its citizens and businesses, it was able to finance medical beds complete with oxygen concentrators. The medical staff is made up of voluntary health professionals, who offer their time off at this temporary hospital. An exceptional commitment and enthusiasm congratulated by the population and the sick. Photo by Nicolas Fauque/Images de Tunisie/ABACAPRESS.COM, © abaca

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Deutschland sagt der tunesischen Regierung weitere Mittel in Höhe von 5.900.000 Euro zu. Ziel ist es:

  • den Gesundheitssektor durch Ausrüstung und Ausbildung weiter zu stärken
  • die digitale Plattform EVAX auszubauen
  • ein digitales Pandemiemanagementsystems SORMAS (Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System) einzuführen. SORMAS ermöglicht mindestens 450 Laboren und Kliniken, ihre Daten zu COVID  (Testergebnisse, Verfügbarkeit von Intensivbetten usw.) in Echtzeit zu übermitteln.

Zusätzliche 500.000 Euro werden zur Verfügung gestellt, um die Impfstofflogistik auf kommunaler Ebene weiter zu stärken. Hierfür werden insbesondere Sachgüter wie mobile Impfcontainer und Elektromobile angeschafft, um auch Bürgerinnen und Bürgern in abgelegenen Regionen und jenen, die weniger mobil sind, den Zugang zu Impfungen  zu ermöglichen.

Schon zuvor hatte Deutschland seit Ausbruch der Pandemie Tunesien bereits technische Unterstützung, Materiallieferungen und Ausrüstung im Wert von über 48 Mio. Euro zur Verfügung gestellt und darüber hinaus COVID Response Programme für die tunesische Wirtschaft in Form von Kreditgarantien, Sonderdarlehen und Zuschüssen zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen von Kleinen und Mittleren Unternehmen in Höhe von 40 Millionen Euro finanziert.

Daneben ist Deutschland mit Beiträgen in Höhe von 3,3 Milliarden Euro zweitgrößter Geber der multilateralen Impfstoff-Initiative COVAX. Von den 13,2 Millionen Dosen, die in Tunesien verabreicht wurden, wurden 5,4 Millionen Dosen (40%) über die COVAX-Initiative bereitgestellt.

 

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